Thursday, May 01, 2008
National Day Of Prayer
Rebecca St. James - America (Honor God)
Saturday, April 19, 2008
Correspondent's Dinner 2008
Mitt Romneys Top Ten:
Dick Cheney:
Thursday, April 17, 2008
Noch ne Ohrfeige...
Der Papst ist in Amerika, und die Stimmung ist exzellent. Das drückt beim Spiegel, wo man weder auf Bush noch auf Benedikt gut zu sprechen ist, natürlich auf die Stimmung.
Was solls - bei Spiegel Online glaubt man ja auch, Bushs Tochter heisse Jenny und die Terroranschläge seien am 11. November passiert...
Update: zumindest den Fehler mit dem 11. November hat Spiegel Online inzwischen korrigiert. Wie der überhaupt passieren konnte, bleibt ein Rätsel.
Monday, April 07, 2008
Vom Film zur Realität
Der Film beginnt damit, dass eine in eine Führungskrise geratene Partei (offensichtlich die Demokraten) den afroamerikanischen Beiabgeordneten Mays Gilliam (Chris Rock) zum Spitzenkandidaten nominiert (Obama dürfte neidisch werden, wie leicht das ging). Der hat zunächst keine Chance gegen den (offensichtlich republikanischen) Spitzenkandidaten, der als amtierender Vizepräsident und entfernter Verwandter von Sharon Stone gute Karten hat.
Dann aber hat Gilliam die Nase von voll den langweiligen Reden, die ihm das Establishment der Partei in den Teleprompter legt und hält in einer Halle in Chicago spontan eine eigene Rede. Er zieht sein Sakko aus, nimmt das Mikro in die Hand und heizt dem Publikum mit linker Schaumschlägerei ein. Sein ständig wiederkehrendes Motto ist dabei ein wütendes "Das ist nicht fair!", am Ende der Rede brüllt der Saal im Chor: "Das ist nicht fair", das Wahlkampfmotto ist geboren.
Die Republikaner werden derweil freilich der Lächerlichkeit preisgegeben (Wahlkampfmotto: "Gott segne Amerika - und nur Amerika!"). Typisch Hollywood erklärt Sharon Stone (die im Film nicht selbst auftaucht) ihre Unterstützung für den guten Demokraten.
All die Parallelen zum Wahlkampf von Barack Obama sind bemerkenswert. Nimmt an den Film ernst, könnte man ihn als Lehrstück über den politischen Aufstieg eines Underdogs sehen, den plötzlich alle lieben, obwohl er keine Erfahrung und wenig Können hat.
Hoffentlich nicht zur Realität wird übrigens das wenig überraschende Ende des Films: Mays Gilliam gewinnt die Präsidentschaft und erklärt seinen frauenschlagenden Bruder zu seinem Vize. Was solls - wenigstens hält er schöne Reden.
Wednesday, April 02, 2008
Wahl-O-Mat USA...
Monday, March 24, 2008
Monday, March 17, 2008
Saturday, March 15, 2008
Election Coverage Notes...
Interessant ist, dass CNN jetzt in den langen Vorwahlnächten wieder aufholt. Auch zu Recht, denn die Wahlberichterstattung auf CNN ist ausgezeichnet - wie der Spiegel hier in einem guten Bericht dokumentiert (mit Bildern). Erschreckend ist gleichzeitig, dass Fox News seiner Rolle als Marktführer nicht gerecht wird und in der Wahlberichterstattung hinterherhinkt. Grafiken, Sets und Moderatoren sind CNN klar unterlegen.
Es überrascht mich als Fox-Fan wirklich: in den Wahlnächten ist CNN viel spannender als Fox News.
Saturday, March 08, 2008
Das Phänomen Hillary Clinton
In der Politik, so heißt es, ist eine Woche wie ein Jahr. Der amerikanische Vorwahlkampf hat damit schon fast das Rentenalter erreicht, und entsprechend viel ist in dieser Zeit geschehen. Am bemerkenswertesten ist die große Veränderung, die Hillary Rodham Clinton erfahren hat. Es ist ein Wandel, den sie nicht selbst vollzogen hat, er ist rein auf die äußeren Umstände zurückzuführen. Hillary Clinton ist heute die Selbe, die sie 2006 oder 1998 war. Aber ihre Rolle in der Politik hat sich um 180 Grad gedreht.
Aber wenn es nicht klappt, wäre man mit Hillary wenigstens auf der sicheren Seite. Mit Barack Obama nicht.
Wednesday, March 05, 2008
Super Tuesday II... bei den Demokraten
Nun passiert, was lange als undenkbar galt: die Partei bleibt bis in den Sommer hinein, und wahrscheinlich bis zum Parteitag Ende August, gespalten. Eine "brokered convention" - das gab es seit Jahrzehnten nicht. Wolf Blitzer von CNN nennt es ein "Fest für Polit-Junkies" und liegt damit ganz richtig.
Es gilt als ausgeschlossen, dass Obama oder Clinton das Handtuch werfen. Hillary Clinton hätte wahrscheinlich auch dann weitergemacht, wenn sie Texas und Ohio verloren hätte. Doch jetzt verspürt sie endlich wieder Rückenwind. Howard Dean, Chairman der Demokratischen Partei, wollte bis April einen Kandidaten haben. Mit welchem Argument möchte er jetzt eine Hillary Clinton, die mit Barack Obama fast gleichauf liegt, zur Aufgabe bewegen?
Die einzige schnelle Lösung wäre eine Zusammenarbeit der beiden Lager mit Obama als Clintons Vizepräsident. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass sie ihm den Posten anbietet? Wie wahrscheinlich wäre es, dass er annimmt? Das jedenfalls wäre der Alptraum der Republikaner.
Die Demokraten bleiben gespalten, das Rennen ist offen.
Super Tuesday II... bei den Republikanern
Der einzige verbleibende Konkurrent, Mike Huckabee, ist damit aus dem Rennen. Die Dankesrede an seine Unterstützer kann hier gelesen werden.
Für McCain beginnt nun der landesweite Hauptwahlkampf, und es wird allerhöchste Zeit, einen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft zu benennen. Es wäre eine sehr kluge Entscheidung, dafür Mike Huckabee auszuwählen - er kann den moderaten McCain mit der konservativen Basis versöhnen und hat in seinem vorbildlichen Wahlkampf viele Sympathien gewonnen!
