Zum Wochenende mal wieder ein paar Links...
Der liebe Daniel hat mich für seinen Blog über meinen Blog interviewt.
Mein Freund Marc hat mich auf diese Page aufmerksam gemacht. Man kann sich schöne Gottesdienste als Video-Stream ansehen. Besonders hervorzuheben ist natürlich das Video mit Mike Huckabee.
Ein toller Artikel von Spiegel Online über einen 24-Stunden-Lernmarathon in der Uni-Bibliothek.
Und irgendwie fand ich diese Bildergalerie von Bild.de total lustig. Klickt euch durch, es sind ein paar Brüller dabei! (Die zweite Hälfte mit den "echten" Doppelgängern ist dann nicht mehr lustig).
UPDATE, 11.4.: Bild.de hat die lustigsten Bilder leider entfernt. Offenbar fühlte sich jemand auf den Schlips getreten.
Viel Spass und schönes Wochenende.
Friday, March 20, 2009
Saturday, March 14, 2009
"Nachrichten"skandal auf ProSieben
Diese "Breaking News" liefen gestern Abend auf ProSieben:
FAZ berichtet
Spiegel berichtet
DWDL berichtet
Klar, dass die Debatte über den Skandal nun auch Werbung ist. Notwendig ist sie trotzdem.
Als Medienkenner war für mich ersichtlich, dass es sich um Werbung handelte. Diskussionen in Internetforen und Chatrooms zeigen, dass manche die Meldung auch für echt hielten oder zumindest kurz verwirrt waren. Jedenfalls ist diese unechte Nachrichtensendung nicht von der echten "ProSieben Newstime" zu unterscheiden und auch nicht als Werbung gekennzeichnet. Der echte Vorspann, das echte Studio, sogar der echte Anchorman, Michael Marx. Geworben wurde übrigens für den Start der US-Serie "Fringe" von J. J. Abrams (Alias, Lost). Journalistisch ist die Sache ein Skandal und müsste zumindest eine Entschuldigung nach sich ziehen.
FAZ berichtet
Spiegel berichtet
DWDL berichtet
Klar, dass die Debatte über den Skandal nun auch Werbung ist. Notwendig ist sie trotzdem.
Friday, March 13, 2009
Palin - Johnston Breakup!
Die zynischen Massenmedien jubeln, der Skandal geht weiter, eine Familie hat das nächste Desaster: Bristol Palin und ihr Verlobter Levi Johnston haben sich getrennt! Die Story ist #1 beim People Magazine.
Nach der Wahl im November hatte Jay Leno noch gewitzelt:
Da hat er wohl recht behalten. Das Sorgerecht für Söhnchen Tripp wollen sich die Teens anscheinend teilen.
Nach der Wahl im November hatte Jay Leno noch gewitzelt:
"Am glücklichsten über die Niederlage von McCain/Palin ist Levi Johnston - uff, er muss sie doch nicht heiraten".
Da hat er wohl recht behalten. Das Sorgerecht für Söhnchen Tripp wollen sich die Teens anscheinend teilen.
Tuesday, March 03, 2009
Michael W. Smith in Frankfurt
Gestern war Michael W. Smith in der Jugendkulturkirche Sankt Peter in Frankfurt, um seine neue DVD "A new Hallelujah" vorzustellen. Gerth Medien hat die Sache veranstaltet; als VIP-Gäste wurden unter anderem Florence Joy und Thomas Enns gesichtet. Arne Klopfermann hat (wie schon bei Homecoming) als Dolmetscher fungiert. Die Stimmung war toll, das Haus war voll (der Reim war jetzt unbeabsichtigt). Der Eintritt war frei. Michael hat ein paar Lieder gespielt und aus seinem Leben erzählt (mittlerweile ist er Opa, und das mit 51). Bevor es dann noch Autogramme und die Gelegenheit für ein Foto gab, wurden etwa 30 Minuten aus der neuen DVD gezeigt, und die haben wirklich beeindruckt! Als ich 2008 erfahren habe, dass die Live-DVD in der Lakewood Church produziert wird wusste ich, dass ich nicht die CD kaufe, sondern auf die DVD warten muss! Und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Dieses YouTube-Video zeigt den Titelsong "A new Hallelujah" und gibt einen kleinen Einblick in die Dimensionen dieses fantastischen Konzertes. Viel Spass!
Wednesday, February 25, 2009
Präsident Obamas Rede
Gestern Abend hat Präsident Obama seine erste große Rede vor beiden Häusern des Kongresses gehalten. Da er erst seit kurzem im Amt ist war dies noch keine offizielle "Rede zur Lage der Nation", der protokollarische Ablauf war jedoch der gleiche.
Die Rede ging fast ausschliesslich über wirtschaftspolitische Themen und kaum um Sicherheit und Außenpolitik. Dennoch war sie über große Teile sehr gut, Barack Obamas Ziel war es vor allem, die Amerikaner zu ermutigen. Am Anfang der Rede leistete sich der neue Präsident einen kleinen Fehler: er wollte beginnen, bevor die Sprecherin des Repräsentantenhauses ihm offiziell das Wort erteilte. Nancy Pelosi musste ihn nochmal unterbrechen.
Hier eine Passage, die mir sehr gut gefallen hat:
Die Rede ging fast ausschliesslich über wirtschaftspolitische Themen und kaum um Sicherheit und Außenpolitik. Dennoch war sie über große Teile sehr gut, Barack Obamas Ziel war es vor allem, die Amerikaner zu ermutigen. Am Anfang der Rede leistete sich der neue Präsident einen kleinen Fehler: er wollte beginnen, bevor die Sprecherin des Repräsentantenhauses ihm offiziell das Wort erteilte. Nancy Pelosi musste ihn nochmal unterbrechen.
Hier eine Passage, die mir sehr gut gefallen hat:
And I think about Ty’Sheoma Bethea, the young girl from that school I visited in Dillon, South Carolina – a place where the ceilings leak, the paint peels off the walls, and they have to stop teaching six times a day because the train barrels by their classroom. She has been told that her school is hopeless, but the other day after class she went to the public library and typed up a letter to the people sitting in this room. She even asked her principal for the money to buy a stamp. The letter asks us for help, and says, "We are just students trying to become lawyers, doctors, congressmen like yourself and one day president, so we can make a change to not just the state of South Carolina but also the world. We are not quitters.
Tuesday, February 10, 2009
Humanitäre Interventionen
In der gestrigen Folge von "Eine himmlische Familie" wurden die furchtbaren Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan thematisiert, vor allem die brutale Unterdrückung der Frauen durch die Taliban. Die Protagonisten der Serie diskutierten, was man tun könne und beteiligten sich an einer Demonstration.
Diese Folge lief erstmals 1999 im US-Fernsehen. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis eine internationale Koalition unter Führung der USA in das Land einmarschierte und die Herrschaft des Terrors beendeten. Seitdem können Frauen und Mädchen in Afghanistan die Rechte wahrnehmen, die im Westen selbstverständlich sind; zum Beispiel den Besuch einer Schule. Diese Intervention kam erst durch die Terroranschläge vom 11. September, die in Afghanistan geplant wurden, zu stande.
Der Westen tendiert noch immer dazu, Menschenrechtsverletzungen zu ignorieren oder achselzuckend hinzunehmen, wenn sie ihn nicht direkt betreffen. Die Frage nach der Berechtigung von humanitären Interventionen ist eine der zentralen Fragen der politischen Theorie, und es gibt sicherlich keine einfache Antwort auf sie. Klar ist immerhin, denke ich, dass freie Nationen die Verantwortung haben, zur Beendigung von Unterdrückung und Unfreiheit in der Welt beizutragen. Das beginnt damit, dass sich die Bürger dieser freien Staaten das Unrecht in der Welt mehr zu Herzen nehmen.
In Afghanistan gibt es noch viel zu tun, und ich bin froh, dass der Westen hier weitgehend geschlossen zu seiner Verantwortung steht. Das geschieht im Großen wie im Kleinen - ein guter Freund von mir ist letzte Woche zu einem Praktikum nach Afghanistan aufgebrochen.
Zivilcourage funktioniert auch global.
Diese Folge lief erstmals 1999 im US-Fernsehen. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis eine internationale Koalition unter Führung der USA in das Land einmarschierte und die Herrschaft des Terrors beendeten. Seitdem können Frauen und Mädchen in Afghanistan die Rechte wahrnehmen, die im Westen selbstverständlich sind; zum Beispiel den Besuch einer Schule. Diese Intervention kam erst durch die Terroranschläge vom 11. September, die in Afghanistan geplant wurden, zu stande.
Der Westen tendiert noch immer dazu, Menschenrechtsverletzungen zu ignorieren oder achselzuckend hinzunehmen, wenn sie ihn nicht direkt betreffen. Die Frage nach der Berechtigung von humanitären Interventionen ist eine der zentralen Fragen der politischen Theorie, und es gibt sicherlich keine einfache Antwort auf sie. Klar ist immerhin, denke ich, dass freie Nationen die Verantwortung haben, zur Beendigung von Unterdrückung und Unfreiheit in der Welt beizutragen. Das beginnt damit, dass sich die Bürger dieser freien Staaten das Unrecht in der Welt mehr zu Herzen nehmen.
In Afghanistan gibt es noch viel zu tun, und ich bin froh, dass der Westen hier weitgehend geschlossen zu seiner Verantwortung steht. Das geschieht im Großen wie im Kleinen - ein guter Freund von mir ist letzte Woche zu einem Praktikum nach Afghanistan aufgebrochen.
Zivilcourage funktioniert auch global.
Friday, January 23, 2009
I THANK W!
W, oder eben Dabbelju. Das berühmteste Mittelinitial der Welt wurde gleichermaßen zum Spott- wie zum Kosenamen für Freunde und Feinde des ehemaligen Präsidenten. Des ehemaligen Präsidenten - das klingt noch so ungewohnt. Als ich in den Grafiken auf Fox News zum ersten mal "FMR PRES BUSH" (former President Bush) las traute ich zuerst meinen Augen nicht. Aber so ist es - eine gute Zeit ging zu Ende, eine neue Zeit hat begonnen.
Bush liebte sein "W" - er sprach von George Washington als "George Dabbelju", und seinen Freund Michael W. Smith nannte er anerkennend "The real Dabbelju".
Es ist also nachvollziehbar, warum Oliver Stone seine Biografie über Bush ausgerechnet mit "W" betitelte. Der Film läuft heute auf ProSieben, nur 3 Monate nach US-Kinostart. Obwohl Bush mein größtes Interesse gilt, werde ich ihn aber nicht ansehen. Das hat zwei Gründe. Der erste ist einfach: so einen Film muss man auf Englisch sehen. Der zweite: dass der Film nach allem was man hört recht fair mit Bush umgehen soll, ändert nichts daran, dass der Film von Menschen gemacht wurde, die Bush zutiefst verachten. Er ist eine zweistündige Psychoanalyse, vorgenommen von Menschen, die Bush garnicht verstehen wollen. Dafür bedeutet mir George W. Bush zu viel; vielleicht werde ich den Film mit einigem Abstand zur Amtszeit ansehen.
(Dabei gibt es noch einen dritten Grund, den Film zu boykottieren: Laura Bush wurde mit Elizabeth Banks besetzt und nicht mit Marcia Gay Harden. Letztere sieht der ehemaligen First Lady so ähnlich, dass ich kurz glaubte, Laura Bush hätte Zeit für einen Gastauftritt bei Rendezvous mit Joe Black gehabt.)
Zum Schluss eine passende Webempfehlung: I THANK W ist eine Homepage, auf der man posten kann, wofür man George W. Bush dankbar ist. Über 130 Seiten sind bisher zusammengekommen; darunter dieser Eintrag:
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Bush liebte sein "W" - er sprach von George Washington als "George Dabbelju", und seinen Freund Michael W. Smith nannte er anerkennend "The real Dabbelju".
Es ist also nachvollziehbar, warum Oliver Stone seine Biografie über Bush ausgerechnet mit "W" betitelte. Der Film läuft heute auf ProSieben, nur 3 Monate nach US-Kinostart. Obwohl Bush mein größtes Interesse gilt, werde ich ihn aber nicht ansehen. Das hat zwei Gründe. Der erste ist einfach: so einen Film muss man auf Englisch sehen. Der zweite: dass der Film nach allem was man hört recht fair mit Bush umgehen soll, ändert nichts daran, dass der Film von Menschen gemacht wurde, die Bush zutiefst verachten. Er ist eine zweistündige Psychoanalyse, vorgenommen von Menschen, die Bush garnicht verstehen wollen. Dafür bedeutet mir George W. Bush zu viel; vielleicht werde ich den Film mit einigem Abstand zur Amtszeit ansehen.
(Dabei gibt es noch einen dritten Grund, den Film zu boykottieren: Laura Bush wurde mit Elizabeth Banks besetzt und nicht mit Marcia Gay Harden. Letztere sieht der ehemaligen First Lady so ähnlich, dass ich kurz glaubte, Laura Bush hätte Zeit für einen Gastauftritt bei Rendezvous mit Joe Black gehabt.)
Zum Schluss eine passende Webempfehlung: I THANK W ist eine Homepage, auf der man posten kann, wofür man George W. Bush dankbar ist. Über 130 Seiten sind bisher zusammengekommen; darunter dieser Eintrag:
I thank W because ... he is a true patriot, a man of his word, a man of God. He would have been a man of the people if the majority of the people were able to appreciate what it takes to be a good and strong leader in times of trouble. My family has had eight years of prosperity - and we work hard at our jobs. We felt safe after 9/11 with the steps taken by the President and the administration. Please pray for US now with the future at hand as we will pray for you and your family to live in peace and out of the madness now. Thank you, President and Mrs. Bush.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Tuesday, January 20, 2009
Thank you and Goodbye!
Der Cowboy reitet in den Sonnenuntergang.
I'm not changing. I don't care whether they like me at the cocktail parties, or not. I want to be able to leave this office with my integrity intact.
Das kann er tun. Danke, Präsident Bush!
Die Ära Bush (Teil 6)
Teil 6 unserer Serie über George W. Bush: Wie schwer es sein wird, sich an das Ende seiner Amtszeit zu gewöhnen.
"George W. Bush ist dumm und böse und eine Katastrophe für die Welt". Diese Aussage war in Deutschland in den vergangenen Jahren keine Meinung, die diskutiert wurde; es war vielmehr eine allgemeingültige Diskussionsgrundlage. So war jedes Gespräch über die Bush-Politik von vornherein schwierig.
Für die Gegner von George W. Bush waren die letzten 8 Jahre eigentlich recht angenehm. Bush-Hasser Michael Moore verdiente Millionen, Menschen erfreuten sich an seinen Büchern, waren sich einig, hatten ein Ventil für all ihren Ärger: George W. Bush, der fundamentalistische Cowboy, ist an allem Schuld. Bush galt in dieser Welt als der Pol des Bösen. Immer und überall wurde auf Bush und seine Politik geschimpft, über ihn gelacht und gespottet. Mit Bush verliert die Welt ihr wichtigstes Hassobjekt - eine Lücke, die eine einschneidende Veränderung unserer Kultur bedeuten wird.
Entsprechend schwierig war die Zeit manchmal für Bush-Anhänger: man musste schon ein dickes Fell haben, um die vielen Anfeindungen auszuhalten. Der Bush-Kritik konnte man auch nicht entfliehen: selbst weit Abseits der Politik, etwa in der Serie "O.C. California", wurde über "W" geschimpft. Das geht früher oder später an die Nerven und die Nieren.
Bei Diskussionen in Schule, Uni, Familie und im Internet war man oft alleine - und sah sich einer Übermacht aus politischen Gegnern konfrontiert, die einen belächelten oder beleidigten. Es war eine große Herausforderung.
Das soll aber nicht verbittert klingen. Meistens hat es trotz allem Spass gemacht, den Präsidenten zu verteidigen. Es war ermutigend, die Erfolge seiner Politik und die Standfestigkeit seiner Persönlichkeit zu beobachten. Ich blicke, vielleicht ähnlich wie George W. Bush, stolz auf eine Zeit zurück, in der ich getan habe, was ich vor Gott und meinem Gewissen für das Richtige hielt, auch bei starkem Gegenwind.
Es hat sich gelohnt.
"George W. Bush ist dumm und böse und eine Katastrophe für die Welt". Diese Aussage war in Deutschland in den vergangenen Jahren keine Meinung, die diskutiert wurde; es war vielmehr eine allgemeingültige Diskussionsgrundlage. So war jedes Gespräch über die Bush-Politik von vornherein schwierig.
Für die Gegner von George W. Bush waren die letzten 8 Jahre eigentlich recht angenehm. Bush-Hasser Michael Moore verdiente Millionen, Menschen erfreuten sich an seinen Büchern, waren sich einig, hatten ein Ventil für all ihren Ärger: George W. Bush, der fundamentalistische Cowboy, ist an allem Schuld. Bush galt in dieser Welt als der Pol des Bösen. Immer und überall wurde auf Bush und seine Politik geschimpft, über ihn gelacht und gespottet. Mit Bush verliert die Welt ihr wichtigstes Hassobjekt - eine Lücke, die eine einschneidende Veränderung unserer Kultur bedeuten wird.
Entsprechend schwierig war die Zeit manchmal für Bush-Anhänger: man musste schon ein dickes Fell haben, um die vielen Anfeindungen auszuhalten. Der Bush-Kritik konnte man auch nicht entfliehen: selbst weit Abseits der Politik, etwa in der Serie "O.C. California", wurde über "W" geschimpft. Das geht früher oder später an die Nerven und die Nieren.
Bei Diskussionen in Schule, Uni, Familie und im Internet war man oft alleine - und sah sich einer Übermacht aus politischen Gegnern konfrontiert, die einen belächelten oder beleidigten. Es war eine große Herausforderung.
Das soll aber nicht verbittert klingen. Meistens hat es trotz allem Spass gemacht, den Präsidenten zu verteidigen. Es war ermutigend, die Erfolge seiner Politik und die Standfestigkeit seiner Persönlichkeit zu beobachten. Ich blicke, vielleicht ähnlich wie George W. Bush, stolz auf eine Zeit zurück, in der ich getan habe, was ich vor Gott und meinem Gewissen für das Richtige hielt, auch bei starkem Gegenwind.
Es hat sich gelohnt.
Sunday, January 18, 2009
Die Ära Bush (Teil 5)
Teil 5 unserer Serie zum Abschied von George W. Bush: Der Glaube des Präsidenten.
Es ist viel gesagt und geschrieben worden über den "christlichen Fundamentalisten" Bush, einen gefährlichen Kreuzzügler, der Amerika in einen Gottesstaat verwandeln wollte. George W. Bush lebt seinen christlichen Glauben offenherzig, freimütig und ohne jede Scheu - bei weniger gläubigen Menschen und besonders bei den "aufgeklärten" Europäern sorgt das für Aufregung. Ungläubige wie gläubige Menschen, die eine andere politische Auffassung als der Präsident haben, werfen ihm sogar vor, seinen Glauben falsch zu leben bzw. gar kein wahrer Christ zu sein.
Natürlich ist es für Christen nicht einfach, sich mit ihrer eigenen politischen Heterogenität auseinanderzusetzen. Sollten aus dem gemeinsamen Fundament, der Bibel, nicht auch gemeinsame politische Schlüsse gezogen werden? Ja, wird jeder Christ antworten - und damit meinen, dass seine persönlichen politischen Präferenzen von allen anderen übernommen werden sollen.
Gehen wir zurück in die späten 1970er: Jimmy Carter ist Präsident der Vereinigten Staaten. Der Demokrat und Baptist spricht häufig von Gott und seinem Glauben, bezeichnet sich selbst als "Born Again", Wiedergeboren. Er ist der erste "wiedergeborene" Präsident seit langem. Politisch steht Carter auf der entgegegesetzten Seite von beispielsweise George W. Bush. Viele Christen wundern sich (bis heute) über verschiedene politische Positionen Carters, die doch eigentlich nicht mit der Bibel zu vereinbaren sind. Dennoch ist klar: Jimmy Carter ist Christ. Ob er Recht hat oder nicht mit dem was er tut - der Mann ist ein Christ.
Etwa 25 Jahre später sieht sich George W. Bush mit dem Vorwurf mancher Christen (vor allem aus Mitteleuropa) konfrontiert, den Glauben zu "missbrauchen", und nie und nimmer ein "echter" Christ zu sein. Diese Vorwürfe sind unsinnig. Ob ein Mensch eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen hat - und damit Christ geworden ist - ist relativ objektiv überprüfbar und ist zunächst unabhängig von politischen Positionen.
George W. Bush wuchs in einen gläubigen, wenn auch nicht strenggläubigen, Elternhaus auf. Obwohl sein Lebensweg ihn in der Jugend immer weiter weg von Glauben und Kirche trieb, bewahrte er sich sein Interesse am Christentum. Er wurde Ehemann und Vater, schließlich Abhängig vom Alkohol. Wann genau Bush zum Glaube kam, lässt sich nicht exakt nachvollziehen. David Aikman zeichnet den geistlichen Werdegang des Präsidenten in seinem Buch "A Man Of Faith: The Spiritual Journey Of George W. Bush" nach.
Bush über seine Bekehrung:
Mit seiner Bekehrung wurde George W. Bush auch von seiner Alkoholsucht befreit. Bush ist ein Christ, und bereits als Gouverneur von Texas begann er mit einer Politik, die christliche Werte fördert, den Menschen dient, und andere Religionen nicht benachteiligt. Der wichtigste Aspekt hierbei ist die staatliche Förderung für wohltätige Projekte, die von Religionsgemeinschaften durchgeführt werden (z. B. Suchtberatung). Die Trennung von Kirche und Staat hat diesen Diensten staatliche Förderung oft verwehrt. Bush hat hier angesetzt und etwas bewirkt.
Bush zählt einige "Stars" der christlichen Szene zu seinen persönlichen Freunden und Unterstützern, darunter James Robison, John Hagee, Pat Robertson, Ed Young und den Sänger Michael W. Smith.
Es war im Vorwahlkampf 1999, genauer bei einer Fernsehdebatte der Republikaner am 13. 12. in Des Moines, als Bush auf die Frage nach seiner Weltanschauung antwortete:
Von nun an war Bush der Polarisierer, der er nie sein wollte. Er wurde entweder geliebt oder gehasst - und von vielen ausgelacht.
Trotzdem wurde Bush zum 43. Präsidenten der USA gewählt, und mit ihm zog eine andere politische Kultur in Washington ein. Die Clinton-Jahre waren geprägt von Partys, Affären und einer lässigen, oft nachlässigen Arbeitsweise. All das passte nicht zu dem eigenwilligen Texaner: Bush ging früh zu Bett, um in aller Frühe aufzustehen, seine tägliche Bibelandacht zu halten und Sport zu treiben. Das Oval Office betrat er angeblich nie ohne Anzug - auch wenn er nach Feierabend nur eine kurze Formalität zu erledigen hatte zog er sich dafür um. George W. Bush hat eine eiserne Disziplin - und hohe Maßstäbe an sich und andere. Regelmäßige Bibelstunden wurden unter den Mitarbeitern des Weissen Hauses zu etwas ganz gewöhnlichem.
Wichtige Mitarbeiter des Präsidenten waren hingebungsvolle Christen: Justizminister John Ashcroft, Redenschreiber und Berater Michael Gerson oder Handelsminister Don Evans. Für den Supreme Court berief Bush John Roberts und Samuel Alito, Konservative, die die Anliegen der Christen in Amerika gut vertreten würden. Der christliche Glaube zeigt sich in vielen von Bushs Entscheidungen, wie in seiner klaren Positionierung für Israel, gegen Abtreibung und für den Schutz und die Förderung von Familien. Der evangelikale Einfluss hat mit der Präsidentschaft von George W. Bush ein Allzeit-Hoch erreicht.
Das ist positiv; und es schlägt sich nicht nur in den politischen Entscheidungen, sondern auch im ehrlichen und demütigen Charakter Bushs nieder.
George W. Bush ist Christ, und er ist der entschiedendste, mutigste und stärkste Christ, den die weltpolitische Bühne jemals gesehen hat. Dafür verdient er Respekt und Anerkennung von allen Christen. Das ist aber auch einer der Gründe dafür, warum Bush von vielen Menschen so vehement abgelehnt wird. Gleichzeitig erklärt sein Glaube, warum Bush die Verachtung der Menschen nicht schmerzt: er handelt nach seinem Gewissen vor Gott. Viele Christen wissen das und halten zu ihm. Zweiflern sei gesagt: manche, nicht viele, Entscheidungen Bushs hätten aus christlicher Perspektive auch anders ausfallen können. Was richtig war, werden Gott und die Geschichte entscheiden. Die Präsidentschaft dieses aufrichtigen Mannes aber ist ein Geschenk, für das wir sehr dankbar sein sollten.
Natürlich ist es für Christen nicht einfach, sich mit ihrer eigenen politischen Heterogenität auseinanderzusetzen. Sollten aus dem gemeinsamen Fundament, der Bibel, nicht auch gemeinsame politische Schlüsse gezogen werden? Ja, wird jeder Christ antworten - und damit meinen, dass seine persönlichen politischen Präferenzen von allen anderen übernommen werden sollen.
Gehen wir zurück in die späten 1970er: Jimmy Carter ist Präsident der Vereinigten Staaten. Der Demokrat und Baptist spricht häufig von Gott und seinem Glauben, bezeichnet sich selbst als "Born Again", Wiedergeboren. Er ist der erste "wiedergeborene" Präsident seit langem. Politisch steht Carter auf der entgegegesetzten Seite von beispielsweise George W. Bush. Viele Christen wundern sich (bis heute) über verschiedene politische Positionen Carters, die doch eigentlich nicht mit der Bibel zu vereinbaren sind. Dennoch ist klar: Jimmy Carter ist Christ. Ob er Recht hat oder nicht mit dem was er tut - der Mann ist ein Christ.
Etwa 25 Jahre später sieht sich George W. Bush mit dem Vorwurf mancher Christen (vor allem aus Mitteleuropa) konfrontiert, den Glauben zu "missbrauchen", und nie und nimmer ein "echter" Christ zu sein. Diese Vorwürfe sind unsinnig. Ob ein Mensch eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen hat - und damit Christ geworden ist - ist relativ objektiv überprüfbar und ist zunächst unabhängig von politischen Positionen.
George W. Bush wuchs in einen gläubigen, wenn auch nicht strenggläubigen, Elternhaus auf. Obwohl sein Lebensweg ihn in der Jugend immer weiter weg von Glauben und Kirche trieb, bewahrte er sich sein Interesse am Christentum. Er wurde Ehemann und Vater, schließlich Abhängig vom Alkohol. Wann genau Bush zum Glaube kam, lässt sich nicht exakt nachvollziehen. David Aikman zeichnet den geistlichen Werdegang des Präsidenten in seinem Buch "A Man Of Faith: The Spiritual Journey Of George W. Bush" nach.
Bush über seine Bekehrung:
And faith can change lives. I know firsthand because faith changed mine. I grew up in the church, but I didn't always walk the walk. There came a point in my life when I felt empty. And so, by chance, or maybe it wasn't chance, I got to spend a weekend with the great Billy Graham, and as a result of our conversations and his inspiration, I searched my heart and recommitted my life to Jesus Christ.
My relationship with God through Christ has given me meaning and direction. My faith has made a big difference in my personal life and my public life as well. (...) And I pray. (...) I firmly believe in the power of intercessory prayer, and I know I could not do my job without it.
Mit seiner Bekehrung wurde George W. Bush auch von seiner Alkoholsucht befreit. Bush ist ein Christ, und bereits als Gouverneur von Texas begann er mit einer Politik, die christliche Werte fördert, den Menschen dient, und andere Religionen nicht benachteiligt. Der wichtigste Aspekt hierbei ist die staatliche Förderung für wohltätige Projekte, die von Religionsgemeinschaften durchgeführt werden (z. B. Suchtberatung). Die Trennung von Kirche und Staat hat diesen Diensten staatliche Förderung oft verwehrt. Bush hat hier angesetzt und etwas bewirkt.
Bush zählt einige "Stars" der christlichen Szene zu seinen persönlichen Freunden und Unterstützern, darunter James Robison, John Hagee, Pat Robertson, Ed Young und den Sänger Michael W. Smith.
Es war im Vorwahlkampf 1999, genauer bei einer Fernsehdebatte der Republikaner am 13. 12. in Des Moines, als Bush auf die Frage nach seiner Weltanschauung antwortete:
When you turn your heart and your life to Christ, when you accept Christ as the Savior, it changes your heart. It changes your life. And that's what happened to me.
Von nun an war Bush der Polarisierer, der er nie sein wollte. Er wurde entweder geliebt oder gehasst - und von vielen ausgelacht.
Trotzdem wurde Bush zum 43. Präsidenten der USA gewählt, und mit ihm zog eine andere politische Kultur in Washington ein. Die Clinton-Jahre waren geprägt von Partys, Affären und einer lässigen, oft nachlässigen Arbeitsweise. All das passte nicht zu dem eigenwilligen Texaner: Bush ging früh zu Bett, um in aller Frühe aufzustehen, seine tägliche Bibelandacht zu halten und Sport zu treiben. Das Oval Office betrat er angeblich nie ohne Anzug - auch wenn er nach Feierabend nur eine kurze Formalität zu erledigen hatte zog er sich dafür um. George W. Bush hat eine eiserne Disziplin - und hohe Maßstäbe an sich und andere. Regelmäßige Bibelstunden wurden unter den Mitarbeitern des Weissen Hauses zu etwas ganz gewöhnlichem.
Wichtige Mitarbeiter des Präsidenten waren hingebungsvolle Christen: Justizminister John Ashcroft, Redenschreiber und Berater Michael Gerson oder Handelsminister Don Evans. Für den Supreme Court berief Bush John Roberts und Samuel Alito, Konservative, die die Anliegen der Christen in Amerika gut vertreten würden. Der christliche Glaube zeigt sich in vielen von Bushs Entscheidungen, wie in seiner klaren Positionierung für Israel, gegen Abtreibung und für den Schutz und die Förderung von Familien. Der evangelikale Einfluss hat mit der Präsidentschaft von George W. Bush ein Allzeit-Hoch erreicht.
Das ist positiv; und es schlägt sich nicht nur in den politischen Entscheidungen, sondern auch im ehrlichen und demütigen Charakter Bushs nieder.
George W. Bush ist Christ, und er ist der entschiedendste, mutigste und stärkste Christ, den die weltpolitische Bühne jemals gesehen hat. Dafür verdient er Respekt und Anerkennung von allen Christen. Das ist aber auch einer der Gründe dafür, warum Bush von vielen Menschen so vehement abgelehnt wird. Gleichzeitig erklärt sein Glaube, warum Bush die Verachtung der Menschen nicht schmerzt: er handelt nach seinem Gewissen vor Gott. Viele Christen wissen das und halten zu ihm. Zweiflern sei gesagt: manche, nicht viele, Entscheidungen Bushs hätten aus christlicher Perspektive auch anders ausfallen können. Was richtig war, werden Gott und die Geschichte entscheiden. Die Präsidentschaft dieses aufrichtigen Mannes aber ist ein Geschenk, für das wir sehr dankbar sein sollten.
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